Quellengeprüfter ausführlicher Guide · Hokkaido
Nikka-Whiskybrennerei Yoichi
Die Nikka Whisky Yoichi Distillery gehört zu den stärksten Zielen der Industriegeschichte Hokkaidos – vorausgesetzt, man kennt die zwei unterschiedlichen Besuchsformen. Die kostenlose geführte Brennereitour muss reserviert werden, beginnt am Haupttor, findet nur auf Japanisch statt und endet für berechtigte Erwachsene mit begrenzten Gratisproben. Ohne Reservierung darf man nicht durch den äußeren Produktionsbereich gehen. Stattdessen nutzt man den Eingang an der Shopseite für das kostenlose Nikka Museum, die kostenpflichtige Tasting Bar, den Laden und RITA’s KITCHEN. Gründer Masataka Taketsuru eröffnete 1934 hier Nikkas erste Brennerei, weil Klima, Wasser und Meeresnähe ihn an Schottland erinnerten. Noch heute prägen seltene direkt mit Kohle befeuerte Brennblasen und historische Gebäude das Gelände. Dieser Führer trennt kostenlos und kostenpflichtig, erklärt Alkoholregeln, Allergien, den Fünf-Minuten-Weg vom Bahnhof Yoichi und eine realistische Kombination mit Otaru.

Ausführlicher Besucher-Guide
Warum Yoichi wichtig ist: erst Landschaft und Technik, dann Whisky
Masataka Taketsuru gründete die Anlage 1934, nachdem er in Schottland das Whiskyhandwerk studiert und in Japan nach einem kühlen, feuchten Standort gesucht hatte. Yoichi liegt am Ansatz der Shakotan-Halbinsel zwischen Bergen, Yoichi-Fluss und Japanischem Meer. Die offizielle Nikka-Erzählung verbindet Schneeschmelze, klares Wasser, Seeluft, Gerste, Torf und Kohle mit seiner Wahl. Das ist eine unternehmenseigene Deutung und kein naturwissenschaftlicher Beweis für jede Geschmacksnote. Die Landschaft erklärt jedoch überzeugend, warum ausgerechnet diese kleine Stadt zum Ausgangspunkt eines großen japanischen Whiskyunternehmens wurde.
Technisch herausragend ist die direkte Kohlefeuerung unter geradköpfigen Pot Stills mit abwärts führenden Line Arms. Mitarbeitende schaufeln Kohle und regulieren die enorme Hitze von Hand; Nikka nennt am Boden Temperaturen von mehr als 1.000 Grad Celsius. Dadurch soll ein kräftiger, komplexer Brand entstehen. Moderne Brennereien verwenden meist leichter steuerbaren Dampf. Das Beobachten der Kohlearbeit besitzt deshalb echten handwerklichen Wert. Produktion hängt jedoch vom Tag und betrieblichen Bedarf ab: Kein Ticket garantiert, dass gerade jede Brennblase läuft.
Auf dem Gelände stehen Stein- und Holzbauten, Lagerhäuser, Brenn-, Gär- und Maischegebäude sowie das ehemalige Wohnhaus der Taketsurus. Mehrere Bauten sind als Kulturgüter anerkannt. Trotzdem bleibt dies eine arbeitende Lebensmittelfabrik und kein frei begehbares Freilichtmuseum. Genau dieser Kontrast ist interessant: sorgfältige Architektur der 1930er-Jahre umgibt einen veränderlichen Betrieb. Bleiben Sie auf der angewiesenen Route, vergleichen Sie Mauerwerk, Dächer, Kupfer und Holz und fragen Sie, welche Bauteile historisch und welche heute in Nutzung sind.
Viele Whiskyfans kommen wegen einer seltenen Flasche. Das kann enttäuschen: Der Shop garantiert keinen Bestand, nennt telefonisch keine Verfügbarkeit und limitierte Ware kann ausverkauft sein. Architektur, Herstellung und die Taketsuru-Geschichte sollten den Kern bilden; Verkostung und Einkauf sind Ergänzungen. So bleibt der Besuch auch für Nichttrinker sinnvoll. Die offiziellen Seiten warnen ausdrücklich vor Alkohol unter 20 Jahren, Alkohol am Steuer sowie Trinken während Schwangerschaft und Stillzeit.

Zwei Besuche, zwei Eingänge: Produktion reservieren oder öffentliche Einrichtungen nutzen
Nur die kostenlose geführte Brennereitour erschließt im normalen Besuch den äußeren Produktionsbereich. Sie ist reservierungspflichtig, wird nach den aktuellen Regeln für eine bis neun Personen gebucht und beginnt am Haupttor. Ein Guide erklärt auf Japanisch Herstellung und Firmengeschichte; am Ende folgt eine Probe. Kinder dürfen in einer gebuchten Familiengruppe teilnehmen und müssen bei der Personenzahl angegeben werden. Eine Gruppe ausschließlich aus Unter-20-Jährigen wird nicht angenommen. Die Standardtour kostet nichts; gesondert beworbene Seminare sind kostenpflichtig und haben eigene Bedingungen.
Wer keine Reservierung hat, stellt sich nicht am Haupttor für eine verkürzte Produktionsrunde an. Der Eingang an der Shopseite führt zum Nikka Museum, zur bezahlten Tasting Bar, zum Distillery Shop und zu RITA’s KITCHEN. Diese Bereiche sind derzeit ohne Buchung nutzbar, das Museum selbst ist kostenlos. Unangemeldete Gäste dürfen weder in das äußere Herstellungsareal noch in andere abgesperrte Zonen. Ältere Reiseberichte zeigen manchmal freies Schlendern über das ganze Gelände; aktuelle Karte, Beschilderung und Personal haben Vorrang.
Die offizielle Seite nennt für Museum, Bar und Shop 9:15 bis 16:15 Uhr, für die Bar letzte Bestellung 16:00 Uhr. RITA’s KITCHEN öffnet 10:00 bis 15:50 Uhr, letzte Bestellung 15:20 Uhr. Am Shop-Eingang ist letzter Einlass 15:30 Uhr, alle Einrichtungen schließen 16:15 Uhr. Geplante Schließzeiten sind derzeit 23. Dezember bis 7. Januar sowie 11. Juni. Wartung, Unwetter und Veranstaltungen können das ändern; prüfen Sie morgens die japanische Originalseite.
Tourzeiten sollte man nicht aus einem alten festen Wochenplan übernehmen. Der Betreiber verweist auf den aktuellen Buchungskalender. Reservieren Sie Datum und genaue Personenzahl, speichern Sie Reservierungsnummer und Passwort und kommen Sie mit Puffer zum Haupttor. Aktuell werden vier Wochen im Voraus freigeschaltet. Änderungen und Stornierung sind online bis 12 Uhr am Vortag möglich, danach telefonisch. Eine Warteliste gibt es nicht; Stornoplätze erscheinen wieder im Kalender. Besonders Sommerwochenenden sind früh voll.

Was die kostenlose Tour enthält – und was sie nicht verspricht
Die gewöhnliche Führung erklärt draußen Produktionsanlagen und Nikka-Geschichte und endet mit einer kostenlosen Verkostung. Laut aktueller FAQ sind es drei Sorten, von jeder ein Glas; die konkrete Auswahl kann wechseln. Ein Foto aus einem Blog ist keine Zusage. Die Führung findet nur auf Japanisch statt. Auch ohne Sprachkenntnisse erschließen sich Architektur und Maschinen, doch eine englische Live-Übersetzung wird nicht versprochen. Lernen Sie wichtige Begriffe vorab oder lesen Sie zusätzlich die Museumstexte.
Fotografieren ist während der Tour aktuell erlaubt, Video- und Tonaufnahmen sind untersagt. Sicherheitszeichen und Anweisungen des Guides gehen immer vor. Kohlefeuer, Maschinen, Werksverkehr und unebene Außenflächen verlangen Aufmerksamkeit. Für ein Foto darf niemand die Gruppe aufhalten oder eine Absperrung überschreiten. Schnee verändert im Winter Trittsicherheit und Sicht. Rollstuhl und Kinderwagen sind grundsätzlich möglich, werden vom Betreiber wegen des Schnees im Winter aber nicht empfohlen.
Ein Gratisplatz ist kein bezahlter Unterhaltungsanspruch und nicht mit den separaten kostenpflichtigen Seminaren gleichzusetzen. Der Platz ist knapp; wer verhindert ist, sollte früh stornieren. Pro Person ist jeder Kurs nur einmal am Tag möglich. Kinder sind in einer Familienbuchung erlaubt, doch die whiskybezogene Erklärung passt nicht zu jeder Aufmerksamkeitsspanne. Essen und Snacks dürfen aus Hygienegründen nicht auf das Fabrikgelände mitgebracht werden.
Produktion, Wartung und Wetter beeinflussen den Ablauf. Das Nachlegen von Kohle ist eindrucksvoll, wird aber durch eine normale Reservierung nicht garantiert. Historische Räume können geschlossen sein. Verstehen Sie die Tour als Einblick in eine lebende Brennerei, nicht als Liste garantierter Fotomotive. Wer auf eine exakte Verbindung aus Otaru angewiesen ist, kann mit dem flexibleren, reservierungsfreien Museum sicherer planen.

Sicher verkosten: Altersgrenze 20, null Alkohol für Fahrer, bezahlte und freie Proben
In Japan liegt die gesetzliche Altersgrenze für Alkohol bei 20 Jahren. Jüngere Tourgäste erhalten keinen Whisky; reine Unter-20-Gruppen dürfen die Standardführung nicht buchen. Nehmen Sie bei jungem Aussehen einen amtlichen Lichtbildausweis mit. Die Gratisverkostung ist begrenzt: derzeit drei Sorten mit je einem Glas für berechtigte Teilnehmende. Sie ist weder unbegrenzt noch Teil eines reservierungsfreien Museumsbesuchs. Für Menschen, die nicht trinken dürfen oder möchten, gibt es Softdrinks.
Wer Auto oder Motorrad fährt oder mit dem Fahrrad kommt, darf nicht probieren. Der Betreiber nennt alle drei Gruppen ausdrücklich und gibt Softdrinks aus. Versuchen Sie nicht, aus Probengröße, Essen oder Wartezeit einen angeblich sicheren Fahrzeitpunkt zu errechnen. Stoffwechsel ist individuell; Kaffee und Wasser beseitigen Alkohol nicht. Wer wegen Whisky kommt, nutzt Bahn, Bus, Taxi oder bestimmt vorher eine vollständig abstinente Fahrperson. Eine Shakotan-Mietwagentour und Verkostung schließen sich für den Fahrer aus.
Auch Schwangere und Stillende sind nach Betreiberhinweis von Alkoholproben ausgeschlossen. Dasselbe vernünftige Prinzip gilt bei Medikamenten und ärztlichem Verbot. Niemand sollte gedrängt werden, einen im Besuch enthaltenen Schluck zu ‘nutzen’. Museum und Architektur funktionieren ohne Alkohol, und RITA’s KITCHEN führt Essen sowie alkoholfreie Optionen. Die Entscheidung fällt vor der Anreise, nicht erst am Tresen.
Die Bar im Nikka Museum ist ein eigenes, kostenpflichtiges Angebot ohne Reservierung und nimmt derzeit bis 16:00 Uhr Bestellungen an. Dort können besondere oder nur vor Ort angebotene Whiskys verfügbar sein; Gäste können Highball oder Mizuwari selbst mischen. Sortiment und Preis ändern sich. Legen Sie Budget und Anzahl vorher fest und erwarten Sie keine in sozialen Medien gezeigte Rarität. Trinken Sie Wasser, essen Sie passend und planen Sie den Weg zum selten verkehrenden Zug ohne Hast.

Allergien, Essen und RITA’s KITCHEN: immer das konkrete Produkt prüfen
Whisky entsteht aus Getreide; Speisen, Süßwaren, Saucen und Mixer können Weizen, Gerste, Milch, Ei, Nüsse, Soja oder weitere Allergene enthalten. Destillation verändert Proteine, doch dieser Führer kann keinen Brand für Getreideallergie oder Zöliakie freigeben. Rezepturen und Ausschank ändern sich. Fragen Sie nach der genauen Flasche und erklären Sie, ob kleinste Kreuzkontakte medizinisch bedeutsam sind. Eine klare Flüssigkeit ist keine Allergenkennzeichnung.
RITA’s KITCHEN ist nach Taketsurus schottischer Frau Rita benannt und serviert schottisch inspirierte Gerichte, Lunch, kleine Speisen, Desserts und Whisky. Derzeit ist keine Reservierung nötig, Sitzplatz und Einzelgericht sind aber nicht garantiert. Letzte Bestellung ist bereits um 15:20 Uhr. Fragen Sie dort konkret nach Zutaten, gemeinsamem Frittieröl, Saucen und Arbeitsflächen. Wenn sichere Zubereitung nicht bestätigt werden kann, wählen Sie anderswo eine versiegelte, prüfbare Alternative.
Eigene Speisen und Snacks sind auf dem Fabrikgelände aus Hygienegründen untersagt. Wer Blutzucker, Medikamenteneinnahme oder schwere Allergie organisieren muss, kontaktiert den Betreiber vorab statt mit verbotenem Essen ohne Plan anzureisen. Rund um den Bahnhof gibt es Restaurants und Geschäfte, doch Ruhetage wechseln und berühmte Fischlokale bilden Schlangen. Essen Sie notfalls vor der Tour und bauen Sie so viel Zeit ein, dass eine Verzögerung nicht zur verpassten Reservierung führt.
Alkohol kann unabhängig von Allergenen mit Arznei interagieren und Krankheiten verschlechtern. Führen Sie Notfallmedizin und bei hohem Risiko eine japanische Erklärung mit. Souvenirs brauchen dieselbe Prüfung: Süßigkeiten können Whisky enthalten, gemeinsam verarbeitet sein oder andere Allergene führen. Attraktive Verpackung ersetzt keine Zutatenliste. Prüfen Sie das aktuelle japanische Etikett oder fragen Sie Personal, ohne eine Garantie zu erzwingen, die niemand geben kann.
Vom Bahnhof Yoichi: fünf Minuten zu Fuß, doch Otaru-Verbindungen vorab planen
Die Adresse lautet 7-6 Kurokawa-cho, Yoichi, Hokkaido 046-0003. Vom JR-Bahnhof Yoichi nennt der Betreiber ungefähr fünf Gehminuten. Das Steintor ist leicht erkennbar, doch Tourgäste und Besucher der öffentlichen Einrichtungen benutzen unterschiedliche Eingänge. Folgen Sie der Beschilderung für Haupttor oder Shopseite. Von der Bushaltestelle Yoichi Eki-mae Jujigai sind es offiziell etwa zwei Minuten.
Der JR-Zug von Otaru nach Yoichi braucht laut Brennerei ungefähr 30 Minuten, fährt aber nicht häufig. Prüfen Sie Hin- und Rückfahrt im aktuellen JR-Hokkaido-Planer, bevor Sie eine Tourzeit wählen. Rechnen Sie in Otaru mit Umstieg, Gepäck und Schnee. Besonders die Rückfahrt entscheidet: Wer kurz nach einer Abfahrt aus der Bar kommt, wartet lange und kann eine Abendreservierung in Otaru verpassen.
Busse ab Otaru Station in Richtung Yoichi, Niseko oder Iwanai erreichen die Bahnhofsumgebung unter normalen Bedingungen in etwa 40 Minuten. Sie sind eine nützliche Alternative, unterliegen aber Verkehr und saisonalen Fahrplänen. Prüfen Sie Betreiber, Haltestelle und Fahrtziel am selben Tag. Steigen Sie nicht nur deshalb in einen ähnlich benannten Bus, weil eine App ‘Yoichi’ anzeigt; zeigen Sie den japanischen Haltestellennamen und halten Sie die aktuelle Zahlungsart bereit.
Offizielle Autofahrzeiten von Otaru, Sapporo und Flughafen sind grobe Richtwerte; Schnee und Küstenwetter verlängern sie. Für Tourbucher und Shop-Besucher gibt es getrennte kostenlose Parkbereiche, aber keine Stellplätze für Reisebusse. Fahrer, Motorrad- und Radfahrer bekommen keinen Alkohol. Ein Taxi löst das Problem nur, wenn auch die Rückfahrt gesichert ist. In Spitzenzeiten sollte es vorbestellt werden.
Ein sinnvoller Otaru–Yoichi-Tag statt eines Verkehrswettlaufs
Für Erstbesucher funktioniert Yoichi am Vormittag und Otaru danach. Reservieren Sie eine späte Vormittagstour passend zu einem realen Zug oder Bus, kommen Sie 20 bis 30 Minuten früher, besuchen Sie Führung und Museum und essen Sie nahe dem Bahnhof. Danach folgen Otaru-Kanal und Sakaimachi. Geschäfte schließen jedoch früher als ein Ausgehviertel; prüfen Sie Sonnenuntergang und Öffnungszeiten.
Die Gegenrichtung eignet sich für Übernachtungsgäste in Otaru: morgens leererer Kanal, danach Fahrt nach Yoichi, Mittag und Nachmittagsführung. Sie ist weniger fehlertolerant, weil letzter Einlass an der Shopseite 15:30 Uhr und allgemeiner Schluss 16:15 Uhr ist. Eine verpasste Verbindung kann den ganzen Besuch streichen. Verbinden Sie eine späte Tour nicht beiläufig mit Kap Kamui; öffentlicher Verkehr auf Shakotan ist zu dünn, und ein Mietwagenfahrer darf nicht trinken.
Planen Sie mindestens zwei Stunden vor Ort für Führung, Museum, Shop und Übergänge, auch wenn die formale Tour kürzer ist. Mahlzeiten kommen zusätzlich. Erstattbare 100-Yen-Schließfächer sind nur für gebuchte Tourgäste vorhanden und begrenzt. Große Koffer bleiben besser in Otaru oder im Hotel. Das Gelände ist rauchfrei; Haustiere sind außer Assistenzhunden ausgeschlossen. Im Schnee sind Rollkoffer besonders ungeeignet.
Für einen ganzen Yoichi-Tag ergänzen Weltraummuseum, altes Shimoyoichi Unjōya, ehemaliges Fukuhara-Fischereigelände oder Fugoppe-Höhle die Whiskygeschichte um Raumfahrt, Fischerei, Handel und Ainu-Geschichte. Nicht alles liegt am Bahnhof, vieles schließt im Winter. Wählen Sie ein oder zwei Orte, prüfen Sie kommunale Öffnung und sehen Sie Yoichi nicht nur als Probiertheke auf dem Rückweg nach Otaru.
Wetter, Barrierefreiheit und die letzte Morgenkontrolle
Yoichi hat ernsthaften Winterschnee. Rollstuhl und Kinderwagen sind grundsätzlich erlaubt, werden vom Unternehmen im Winter aber wegen Schnee nicht empfohlen. Die Tour führt durch Außenbereiche und über historische Oberflächen. Ein zugänglicher Eingang beseitigt weder Eis noch Gefälle oder längeres Stehen. Klären Sie stufenfreie Wege, Toiletten, Sitzmöglichkeiten, Hörunterstützung und Evakuierung vor der Buchung. Gehörlose Gäste können teilnehmen, sollen wegen notwendiger Absprachen vorher Kontakt aufnehmen.
Tragen Sie wasserdichte Schuhe mit Profil, Schichten und Handschuhe. Auch Hokkaidos Sommer kann warm und sonnig sein; Wasser und Sonnenschutz sind sinnvoll, wobei Essensregeln gelten. Starkregen, Wind oder Betriebsbedarf können eine Route verändern. Droht eine Bahnstörung, hat die sichere Rückkehr nach Otaru oder Sapporo Vorrang vor einer letzten Barbestellung. Keine Flasche rechtfertigt das Verpassen der letzten praktischen Verbindung.
Kontrollieren Sie morgens offizielle Schließmeldung, Live-Reservierung, Hin- und Rückfahrt sowie Restaurantzeit. Speichern Sie Nummer und Passwort offline, prüfen Sie den Eingang, tragen Sie Lichtbildausweis und bestimmen Sie den Nichttrinker vor Hotelabfahrt. Allergiker kontaktieren das konkrete Lokal. Erwarten Sie vom Shop nur, was vorhanden ist: Limitware wird telefonisch nicht bestätigt und kann ohne Vorankündigung fehlen.
Trennen Sie zuletzt Fakt und Markenbild. Yoichi ist tatsächlich Nikkas 1934 gegründete erste Brennerei, und Kohlefeuerung ist eine seltene lebendige Tradition. Aussagen über Meeresaroma oder schottische Idealbedingungen sind Interpretation der Marke, kein Laborbeweis. Ein respektvoller Besuch betrachtet Handwerk, Bauten, Beschäftigte und regionale Geschichte, hält Alkoholregeln ein und lässt Raum für die größere Geschichte Yoichis.
5 lohnende Ziele in der Nähe
Yoichi Space Museum
Kommunales Wissenschaftsmuseum am Straßenrastplatz, verbunden mit Astronaut Mamoru Mohri. Saisonale Ausstellung, Planetarium und Ruhetage vorab prüfen.
Offizielle InformationenAltes Shimoyoichi Unjōya
Einzig erhaltenes Handelsamt seiner Art, 1853 umgebaut; wichtig für Fischerei, Matsumae-Verwaltung und Ainu-Handel. Saisonöffnung und Eintritt separat.
Offizielle InformationenEhemaliges Fukuhara-Fischereigelände
National geschützter Heringsfischerei-Komplex mit Wohn- und Arbeitsbauten. Kommunale Saisontermine und Anreise prüfen.
Offizielle InformationenFugoppe-Höhle
Geschützte archäologische Höhle mit eingeritzten Figuren. Zugang, Saisonzeiten und Eintritt werden zum Schutz kontrolliert.
Offizielle InformationenOtaru-Kanal
Der Lagerhauskanal ist die praktikabelste große Ergänzung, etwa 30 Zugminuten plus Fußweg entfernt. Aktuelle Veranstaltungen bei Otaru Tourismus prüfen.
Offizielle Informationen
5 kulinarische Stopps für deinen Besuch
RITA’s KITCHEN
Das Restaurant vor Ort serviert schottisch inspirierte Gerichte, Lunch, Süßes und Whisky. Frühe letzte Bestellung; Allergene direkt erfragen.
Offizielle InformationenKakizaki Shoten Kaisen Kobo
Beliebte Fischkantine über einem Laden nahe Bahnhof mit Bowls und Menüs. Warteschlange, Fang und Donnerstagsschließung prüfen.
Offizielle InformationenYoichiya
Lokaler Seeigel-Spezialist für Uni-Bowls. Saisonware kann ausverkauft sein; aktuelle offizielle Hinweise beachten.
Offizielle InformationenJijiya・Babaya
Italienisches Restaurant, bekannt für lokale Meeresfrüchtepasta und Yoichi-Wein. Reservierung und Tagesmenü prüfen.
Offizielle InformationenYoichi Winery Restaurant
Restaurant und Café-Bäckerei am Weingut erweitern den Tag über Whisky hinaus; Lage, Ruhetag und Fahrt vorher klären.
Offizielle InformationenHäufige Fragen
Ist die Yoichi-Brennereitour kostenlos?
Die normale Führung ist derzeit kostenlos, aber reservierungspflichtig. Bezahlte Seminare sind getrennt. Auch das reservierungsfreie Museum ist frei; Bar und Einkäufe kosten.
Kann ich ohne Reservierung kommen?
Ja, aber nur zu Museum, bezahlter Bar, Shop und RITA’s KITCHEN am Shop-Eingang. Produktionsbereich und Führung verlangen Buchung.
Gibt es eine englische Führung?
Nein. Die aktuelle Führung ist nur auf Japanisch. Maschinen und Architektur sind sichtbar, eine englische Live-Übersetzung wird nicht angeboten.
Dürfen Kinder mitkommen und probieren?
Kinder dürfen in reservierter Familiengruppe mit und zählen bei der Buchung. Unter-20-Gruppen allein werden abgelehnt; Alkohol gibt es erst ab 20, Softdrinks sind verfügbar.
Dürfen Auto-, Motorrad- oder Radfahrer Whisky probieren?
Nein. Der Betreiber schließt alle drei ausdrücklich aus und bietet Softdrinks. Essen oder Warten macht Fahren nicht berechenbar sicher.
Wie viel Zeit brauche ich ab Otaru?
Etwa 30 Minuten JR je Richtung plus Wartezeit, fünf Minuten Fußweg und mindestens zwei Stunden für Führung, Museum und Shop. Vor Buchung den dünnen Fahrplan prüfen.
Offizielle japanische Quellen
Öffnung, Verkehr und Reservierungen können sich ändern. Prüfe die offiziellen Seiten kurz vor dem Besuch erneut.
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