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Odawara Castle
Odawara Castle ist der sinnvollste Burgstopp zwischen Tokio und Hakone, sofern man die Anlage nicht auf ein Foto des weißen Hauptturms reduziert. Der heutige Stahlbetonbau wurde 1960 anhand von Modellen und Zeichnungen aus der Edo-Zeit rekonstruiert. Seine Ausstellungen erklären sowohl die Odawara-Hojo, die im 16. Jahrhundert große Teile der Kanto-Region beherrschten, als auch die spätere frühneuzeitliche Burg. Tore, Gräben, Erdwälle, Museen und der Blick über die Sagami-Bucht ergeben einen gehaltvollen halben Tag. Vom Bahnhof Odawara sind es offiziell etwa zehn Minuten zu Fuß, doch Eintritt, Schließtage und Barrierefreiheit unterscheiden sich je nach Einrichtung. Dieser Führer trennt diese Entscheidungen, bietet eine ruhige Familienroute, verbindet Burg und lokale Küche und zeigt, wie Odawara zum klugen Ausgangspunkt für Hakone wird.

Ausführlicher Besucher-Guide
Was hier zu sehen ist: ein rekonstruierter Turm auf einer viel älteren Burgstelle
Der weiße Turm im heutigen Honmaru ist kein unversehrtes mittelalterliches Gebäude. Die Stadt Odawara errichtete ihn 1960 als städtisches Projekt neu; ein Modell und Zeichnungen aus der Edo-Zeit dienten als Grundlage für das Äußere. Der Stahlbetonbau ist vom Boden aus 38,7 Meter hoch und beherbergt historische Ausstellungen. Der umlaufende Balkon der obersten Ebene kam bei der Rekonstruktion hinzu und ist keine direkte Kopie des frühneuzeitlichen Zustands. Diese Einordnung mindert den Besuch nicht: Der Bau dokumentiert selbst den Umgang der Nachkriegszeit mit Geschichte und die Unterstützung der Bevölkerung durch eine Spendenaktion für Dachziegel.
Der Ort darunter erzählt eine längere Geschichte. Um 1500 wurde Odawara zum Hauptsitz der Odawara-Hojo, einer Folge von Territorialherrschern, die ihren Einfluss über weite Teile Kantos ausdehnten. Vor Toyotomi Hideyoshis Feldzug von 1590 entstand ein gewaltiges Verteidigungssystem, das auch die Burgstadt umschloss. Diese mittelalterliche Gesamtbefestigung war wesentlich größer als der heutige Park. Nach der Kapitulation der Hojo wurde die Stelle als Burg der Edo-Zeit zum Schutz des westlichen Zugangs nach Edo umgebaut; Erdbeben, Wiederaufbau, Abbruch und moderne Rekonstruktion veränderten sie erneut.
Mit dieser Unterscheidung lässt sich die Anlage genauer lesen. Hauptturm, rekonstruierte Tokiwagi-, Akagane- und Umadashi-Tore, Landschaftsreste, Grabungszonen und Museumsobjekte stammen nicht aus einem einzigen Zeitpunkt. Wer vor dem Turm den offiziellen Aufstiegsweg geht, erkennt Funktionen: Ein Graben bremst die Annäherung, ein verwinkelter Torhof setzt Angreifer unter Druck, Mauerwerk zeigt frühneuzeitliche Investitionen, und die erhöhte Kernburg beherrscht Stadt und Bucht.
Für Turm und unmittelbares Honmaru sollte man 90 bis 120 Minuten rechnen; für den formalen Torweg, Turm, ein ergänzendes Museum und eine Mahlzeit drei bis vier Stunden. Ein Aufenthalt von dreißig Minuten erzeugt meist nur ähnliche Außenfotos. Ergiebiger sind drei Fragen: Welche Epoche wird hier erklärt, ist das Element erhalten, rekonstruiert oder ausgegraben, und wie kontrollierte der Weg den Zugang zur Kernburg?

Im Hauptturm: ein fünfstöckiges Geschichtsmuseum statt einer feudalen Wohnung
Der Rundgang beginnt im ersten Stock mit der Burg der Edo-Zeit. Der zweite Stock widmet sich den Hojo der Sengoku-Zeit und ihrer regionalen Herrschaft. Darüber folgen Ausgrabungsfunde, Kunst und Handwerk aus Odawara, wechselnde Sonderausstellungen sowie die Geschichte vom Beginn der Meiji-Zeit bis heute. Im fünften Stock ist ein Bereich um eine Marishiten-Figur nachgebildet, die im Edo-Turm verehrt worden sein soll. Tafeln, Modelle, Dokumente, Rüstungen, Schwerter, Filme und einzelne Mitmachelemente vermitteln mehr, als die traditionelle Fassade vermuten lässt.
Der Turm ist daher als Stadtmuseum mit Aussicht zu verstehen. Tatami-Wohnräume, originale Holzflure oder eine erhaltene Residenz des Burgherrn darf man nicht erwarten. Objekte und Sonderausstellung im vierten Stock wechseln; ein älterer Blog kennt nicht zwangsläufig den aktuellen Bestand. Für das Verständnis lohnt besonders die Hojo-Etage, denn sie erklärt die weit über den Park hinausreichende mittelalterliche Befestigung. Danach zeigt die Edo-Etage, wie sich Odawaras Rolle an Tokaido und Zugang nach Edo veränderte.
Oben öffnet sich der Blick über Sagami-Bucht, Stadt und umliegende Höhen; bei klarer Luft sind weiter entfernte Landschaften erkennbar. Sicht ist jedoch kein Versprechen. Dunst, Regen und Wolken können das Panorama begrenzen, der Außenumgang kann windig oder im Sommer heiß sein. Nutzen Sie den Blick als Landkarte: Bahnhof und moderne Stadt, Meer, Richtung Hakone und die Lage des Honmaru über den alten Wegen lassen sich gut zueinander in Beziehung setzen.
Fotoregeln können je nach Raum und Sonderausstellung wechseln. Beachten Sie Symbole am Objekt und fragen Sie das Personal, statt die Erlaubnis eines Saales auf alle Etagen zu übertragen. Taschen gehören dicht an den Körper, enge Vitrinenbereiche sollten frei bleiben. Der Museumsladen liegt im kostenpflichtigen Turm und verkauft Kataloge, Burgenartikel und lokale Produkte; er ist kein frei zugängliches Einzelgeschäft.

Tickets, einzelne Einrichtungen und Schließtage richtig auseinanderhalten
Seit der Tarifänderung 2026 kostet der Turm für Einzelgäste 1.000 Yen für Erwachsene und 300 Yen für Grund- und Mittelschüler; Vorschulkinder sind frei. Im Turmticket ist nun auch das SAMURAI Museum im Tokiwagi-Tor enthalten. Der Turm öffnet regulär 09:00–17:00, letzter Einlass ist 16:30. Regulär geschlossen wird am zweiten Mittwoch im Dezember für Sammlungsarbeiten sowie am 31. Dezember und 1. Januar. Wartung, Wetter oder Veranstaltungen können zusätzliche Änderungen verursachen; prüfen Sie am Reisetag die offiziellen Meldungen.
Das SAMURAI Museum kann separat für 300 Yen beziehungsweise 100 Yen besucht werden. Es zeigt Rüstungen und Waffen im Obergeschoss des Tokiwagi-Tors und hat regulär einen etwas späteren letzten Einlass um 16:45. Das NINJA Museum ist eine eigenständige Mitmachanlage zur Fuma-Ninja-Tradition der Hojo; es kostet 500 Yen für Erwachsene und 200 Yen für Schulkinder und ist nicht automatisch im Turmticket enthalten. Kalender, Kapazität und interaktive Programme müssen gesondert geprüft werden.
Für Familien und späte Ankünfte ist diese Trennung entscheidend. Geschichtsinteressierte wählen Turm plus SAMURAI Museum. Jüngere Kinder reagieren oft direkter auf NINJA Museum und kleinen Kinderpark, während sich gemischte Gruppen vorübergehend teilen und im Honmaru wieder treffen können. Versprechen Sie keine Aktivität, bevor Altersgrenze, Warteschlange, Ticket und Tagesbetrieb feststehen. Kostümangebote und Saisonveranstaltungen besitzen eigene Annahmeschlüsse und Preise.
Der Park selbst ist kostenlos. Tore, Gräben, Hauptplatz und viele Außenansichten bleiben selbst bei langen Innenschlangen lohnend. Vom Betreiber anerkannte Behindertenausweise können den Eintritt für Inhaber und eine Begleitperson erlassen; akzeptierte Dokumente sollten vorab geprüft werden. Preise und Inklusivleistungen änderten sich im März 2026. Alte Screenshots mit günstigen Kombikarten sind deshalb keine verlässliche Kaufgrundlage.

Vom Bahnhof Odawara: formaler Torweg oder stufenarme Route
Odawara Station wird von Tokaido-Shinkansen, JR-Tokaido-Linie, Odakyu, Hakone-Tozan-Bahn und Daiyuzan-Linie bedient. Offiziell dauert der Fußweg zum Burgpark etwa zehn Minuten; bis zum Turm dauert es mit Fotos am Graben oder einem Umweg länger. Nehmen Sie die Ostseite und die örtliche Beschilderung, nicht nur einen Kartenpunkt in der Parkmitte. Im Burgpark gibt es keinen allgemeinen Besucherparkplatz. An Wochenenden und Feiertagen stauen sich die Straßen, sodass die Bahn meist einfacher ist.
Für Erstbesucher ohne Mobilitätseinschränkung lohnt der längere offizielle Aufstieg. Von der Ohoribata-Straße gelangt man durch das Umadashi-Tor, über den ehemaligen Stallhof und die Sumiyoshi-Brücke zum Akagane-Tor, danach zum Tokiwagi-Tor und Honmaru. So werden einzelne Rekonstruktionen zu einer verständlichen Verteidigungsfolge. Die Straße verbindet die Burg außerdem mit der ehemaligen Tokaido-Stadt und traditionsreichen Läden; die Mittagspause gehört damit zur historischen Stadterfahrung.
Über Manabi-Brücke und Ninomaru ist der Weg aus Teilen der Ohoribata-Straße kürzer. Der Nordeingang beim ausgegrabenen Goyomai-Areal liegt von der Bahnhofseite am nächsten und führt ohne Treppen bis Honmaru; für Rollstühle und Menschen, die Stufen meiden, ist dies der wichtigste offizielle Hinweis. Vom Südeingang neben dem Glyziniengerüst gibt es über eine Umleitung am Heimatmuseum ebenfalls einen stufenfreien Weg. Steigungen, Distanz und Wetter bleiben dennoch relevant.
Autofahrer nutzen kostenpflichtige Parkhäuser im Umfeld und prüfen Höhe, Schließzeit und Höchstsatz. Im Fujidana-Bereich gibt es begrenzte Plätze für Reisebusse, Motorräder und Fahrzeuge von Menschen mit Behinderung, jeweils nach aktuellen Regeln und Verfügbarkeit. Navigieren Sie ein Privatfahrzeug nicht zum Turm. Für Hakone kehren Sie zum Bahnhof zurück und nutzen Zug oder Bus; auf vollen Bergstraßen ist das Auto nicht automatisch schneller.

Barrierefreiheit, Treppen, Toiletten und ein realistischer Besuch mit wenig Belastung
Die wichtigste Information lautet: Der Hauptturm von Odawara Castle hat keinen Aufzug. Eingang und Museumsrundgang erfordern Treppen; obere Ausstellungen und Aussichtsumgang sind daher mit Rollstuhl nicht zugänglich. Im Gebäude gibt es zwar eine Mehrzwecktoilette, doch das macht den Rundgang nicht stufenfrei. Auch das Tokiwagi-Tor besitzt einen Ausstellungsraum oben. Wer keine Treppen nutzen kann, sollte die Verwaltung vorab kontaktieren und sich nicht an anderen rekonstruierten Burgen orientieren.
Der Park lässt sich besser anpassen. Die Stadt nennt Mehrzwecktoiletten im Turm, im Honmaru, Ninomaru und am Fujidana-Parkplatz sowie Umleitungen zum Honmaru. Der Nordeingang vermeidet Treppen, im Süden besteht ein Alternativweg nahe dem Heimatmuseum. Außenwege können trotzdem Steigungen, Fugen, Gedränge und nasse Stellen haben. Laden Sie den offiziellen Plan, rechnen Sie Zeit hinzu und betrachten Sie die kürzeste Kartenlinie nicht als Beweis für einen leichten Weg.
Eine kraftsparende Route führt vom Nordeingang ins Honmaru zur Außenansicht und zur Erklärung der Stadtlage, danach über geeignete Parkwege zurück zu Ninomaru und Graben. Falls ein Innenersatz wichtig ist, sollte die Zugänglichkeit des NINJA Museums separat bestätigt werden. Eine Person kann den Turm besteigen, während eine andere die Außenanlage besucht; Treffpunkte sind Honmaru oder ein Café. Der offizielle virtuelle Rundgang hilft bei der Vorbereitung und als Teilersatz.
Kinderwagen werden nur dort abgestellt, wo das Personal es zulässt; Wertsachen bleiben dabei am Körper. Auf Turmtreppen, Aussichtsumgang und in vollen Torpassagen brauchen Kinder enge Begleitung. Eine Trage kann bei kleinen Kindern praktischer sein, sofern die erwachsene Person sicher Treppen steigt. Vor einer Schlange zur Toilette gehen, im Sommer Wasser mitnehmen und Sitzpausen im Honmaru, an den Schreincafés oder im Bahnhof einplanen. Für sensorisch empfindliche Gäste ist die Öffnungszeit meist ruhiger als der Familienansturm am Mittag.
Blumen, Jahreszeiten und Besucherandrang ohne falsche Blütengarantie
Der offizielle Blumenkalender nennt Winterjasmin und Pflaume im Winter, verschiedene Kirschen ungefähr von Februar bis April, Glyzinien im Frühling, Azaleen bis Mai, Schwertlilien und Hortensien etwa Ende Mai bis Juni, Lotus im Hochsommer und spätere Herbstblumen. Das sind Erfahrungszeiträume, keine Zusagen. Temperatur, Regen, Schnitt und Stürme verschieben eine Blüte teils um Wochen. Wer wegen einer bestimmten Pflanze reist, prüft unmittelbar vorher den aktuellen Blütenbericht.
Die Kirschzeit ist der bekannteste visuelle Moment, weil Blüten Graben und Turm rahmen, zugleich werden Geländer und schmale Fotostellen voll. Kommen Sie vor der Turmöffnung, fotografieren Sie zuerst den Graben und gehen Sie gegen 09:00 ins Museum. Nicht auf Straßen stehen, Wurzeln betreten, Äste bewegen oder einen Aussichtspunkt lange für Porträts blockieren. Eine eventuelle Abendbeleuchtung hat eigene Termine; beleuchtete Fassaden bedeuten nicht geöffnete Galerien.
Der späte Frühling ist eine ruhigere Alternative. Glyzinien, Azaleen, Iris und Hortensien stehen an verschiedenen Stellen und verbinden Architektur mit Garten. Lotus und sattes Grün sind im Sommer morgens reizvoll, aber Luftfeuchte und aufgeheizte Wege belasten. Bei Hitzewarnung Wasser, Schattenpausen und weniger Programm einplanen. Taifun, Starkregen und Wind können Außenwege und Aussicht beeinträchtigen.
Der Herbst eignet sich meist angenehm zum Gehen, auch ohne spektakuläre Laubspitze. Im Winter sind Sicht und Ruhe oft besser, doch Tageslicht ist kurz und der Jahreswechsel schließt Innenanlagen. Zu jeder Saison wirkt Zeitplanung besser als ein angeblicher Geheimeingang: Turm zur Öffnung, Außenwege vor den großen Tagesgruppen, Mittagessen vor oder nach zwölf und ausreichend Puffer für den Bahnhof.
Entspannter Halbtagsplan für Erwachsene, Kinder und Burgneulinge
Beginnen Sie gegen 08:15 am Graben und Umadashi-Tor, gehen Sie dann durch Akagane- und Tokiwagi-Tor. Erklären Sie anhand der Wegform die Verteidigung, statt nur Jahreszahlen aufzuzählen. Um 09:00 folgt der Turm mit etwa 75 bis 100 Minuten für Geschichte und Aussicht, anschließend das im Ticket enthaltene SAMURAI Museum. So steht der zeitlich engste Innenteil zuerst, während der kostenlose Park flexibel bleibt.
Kinder bekommen kleine Aufgaben: das Drei-Schuppen-Wappen der Hojo finden, vom Turm das Meer suchen, ein Modell mit dem heutigen Bau vergleichen und erkennen, wo ein Tor zum Abbiegen zwingt. Die Erklärung bleibt kurz und korrekt: Die Hojo-Festung reichte weit über den Park, der heutige Turm ist ein Museum von 1960, und die rekonstruierten Tore zeigen den frühneuzeitlichen Zugang. Das NINJA Museum kommt nur hinzu, wenn Energie, Tickets und Warteschlange passen.
Nach dem Turm folgt Mittagessen im Daruma Restaurant, an den Schreincafés oder im Bahnhof und anschließend genau ein ergänzender Ort. Hotoku Ninomiya Shrine erzählt vom lokalen Reformdenker Ninomiya Sontoku. Das Literaturmuseum zeigt Schriftsteller und Villenkultur. Hafenviertel oder Kamaboko Museum verschieben den Fokus von Politik zur Lebensmittelwirtschaft. Jede Einrichtung hat einen eigenen Kalender und Anfahrtsweg.
Bei Regen konzentrieren Sie sich auf Turm und ein Innenmuseum; Wege zwischen Gebäuden bleiben ungeschützt. Bei großer Hitze zur Öffnung hinein, formalen Außenweg verkürzen und lange Innenpause einlegen. Eine gute Familienregel lautet, aufzuhören, solange die Geschichte Spaß macht. Der kleine Vergnügungsbereich ist eine optionale Belohnung, kein Versprechen, das müde Kinder festhält. Für den richtigen Bahnsteig mindestens zwanzig Minuten über die reine Kartenzeit hinaus einplanen.
Odawara als Tor nach Hakone nutzen, ohne den Tag zu überladen
Odawara ist der zentrale Umstieg nach Hakone. Am entspanntesten ist die Verbindung mit einer Übernachtung: morgens in Odawara ankommen, Gepäck nach Prüfung von Größe und Öffnungszeit in Bahnhofsschließfach oder Gepäckservice lassen, Burg und Mittagessen genießen und danach nach Hakone-Yumoto fahren. So erhält die Burg drei Stunden und niemand zieht Koffer über Parksteigungen oder Turmtreppen.
Burg und Hakone am selben Tag sind möglich, aber das Bergprogramm muss klein bleiben. Um 09:00 in den Turm, gegen Mittag zurück zum Bahnhof und nur einen Hakone-Bereich wählen, nicht Seilbahn, See und Schrein als kompletten Rundkurs. Wetter, vulkanische Hinweise, Wartung und Verkehr können Verbindungen ändern. Prüfen Sie am selben Tag die Meldungen des Hakone-Tourismus und der Betreiber; ein Pass lohnt nicht automatisch bei kurzer Hin- und Rückfahrt.
Umgekehrt können Reisende nach dem Frühstück aus Hakone herunterkommen, Gepäck lagern, Fisch oder Kamaboko essen, am frühen Nachmittag die Burg besuchen und später den Shinkansen nehmen. Der letzte Einlass um 16:30 und der Jahresendkalender setzen Grenzen. Planen Sie nie den letztmöglichen Eintritt direkt vor einem reservierten Zug: Ausstellung, Laden, Treppen und der zehnminütige Fußweg dauern länger als eine Routen-App vermuten lässt.
Odawara lohnt auch ohne Hakone einen ganzen Tag. Fischereihafen, Literatur, Tokaido-Läden und Kamaboko-Essen ergeben eine Geschichte strategischer Geografie: Burg über regionalen Wegen, Poststadt zwischen Edo und Kyoto, Bucht als Nahrungsquelle und moderner Bahnknoten. Diese Vertiefung bleibt häufig stärker in Erinnerung als ein gehetztes Abhaken berühmter Hakone-Orte bei schlechtem Wetter.
5 lohnende Ziele in der Nähe
Hotoku Ninomiya Shrine
Aktiver Schrein im Burggelände für den in Odawara geborenen Agrarreformer Ninomiya Sontoku. Er ergänzt Sozialgeschichte und besitzt zwei kleine Cafés; Zeremonien und Schreinregeln gehen der Fotografie vor.
Offizielle InformationenOdawara Literature Museum
Städtisches Museum in einer westlich geprägten Villa von 1937 zu Schriftstellern mit Odawara-Bezug, zusammen mit dem Hakushu-Kinderliedmuseum. Eigenes Ticket, montagsbasierte Schließtage und saisonale Schlusszeit beachten.
Offizielle InformationenSuzuhiro Kamaboko Museum
Lebensmittelmuseum an der Station Kazamatsuri über die Herstellung der Odawara-Fischpaste, teilweise mit reservierbaren Workshops. Es liegt eine kurze Hakone-Tozan-Fahrt entfernt und nicht im Burgpark.
Offizielle InformationenTOTOCO Odawara und Hafenviertel
Von der Stadt entwickelter Markt- und Gastronomiebau nahe Hayakawa mit lokalen Fischprodukten und Aussichtsterrasse. Zug, Bus und Fußweg aktuell prüfen; Läden und Restaurants haben getrennte Zeiten.
Offizielle InformationenHakone-Yumoto
Wichtigster Bahn- und Buszugang zu Hakone mit Ryokan, Geschäften und Weiterfahrt in die Berge. Nur nach Prüfung der Verkehrsmeldungen kombinieren und das Hakone-Programm räumlich begrenzen.
Offizielle Informationen
5 kulinarische Stopps für deinen Besuch
Daruma Restaurant
1893 gegründetes japanisches Restaurant in historischem Gebäude nahe dem alten Tokaido, bekannt für Tempura, Sushi und saisonalen Fisch. Sitzart, Reservierung und Ruhetag unterscheiden sich nach Raum.
Offizielle InformationenTeestube im Uirou-Haupthaus
Traditionsreicher Süßwaren- und Arzneibetrieb mit kleiner Teestube für saisonales Wagashi, Matcha, Kaffee und Süßspeisen. Etwa fünfzehn Minuten vom Bahnhof; mittwochs und an ausgewählten Donnerstagen geschlossen.
Offizielle InformationenKinjiro Cafe und Café Odawara Citrus Club
Zwei offene Cafés auf dem Gelände des Hotoku Ninomiya Shrine, praktisch nach der Burg. Kaffee, lokale Zitrusgetränke, Gelato und Kleinigkeiten; Schreinbetrieb und Veranstaltungen haben Vorrang.
Offizielle InformationenKaisen Chaya Uokuni
Direkt betriebenes Restaurant eines über hundertjährigen Odawara-Fischhändlers im Bahnhofsgebäude. Ideal vor der Zugfahrt; Tagesfang bestimmt das Angebot, daher ist ein Foto keine Speisengarantie.
Offizielle InformationenRestaurants in Suzuhiro Kamaboko no Sato
Restaurant- und Cafégruppe in Kazamatsuri mit Kamaboko, Soba, Buffet, Süßem und lokalem Bier. Jede Einrichtung hat eigene Zeiten, manche Speiseräume verlangen Reservierung.
Offizielle InformationenHäufige Fragen
Ist Odawara Castle ein originaler Feudalturm?
Nein. Der heutige Stahlbetonturm wurde 1960 anhand von Edo-Modellen und Zeichnungen äußerlich rekonstruiert und dient als Museum auf einer wesentlich älteren Burgstelle.
Wie viel Zeit ist sinnvoll?
Für Turm und Honmaru 90 bis 120 Minuten, für offiziellen Torweg, Turm, eine weitere Einrichtung und Mittagessen drei bis vier Stunden.
Sind alle Museen im Turmticket enthalten?
Nein. Seit 2026 enthält das Turmticket das SAMURAI Museum. Das NINJA Museum besitzt eine separate Karte. Vor Reiseantritt aktuelle Hinweise prüfen.
Ist der Hauptturm rollstuhlgerecht?
Nein, im Turm gibt es keinen Aufzug und die Ausstellungen erfordern Treppen. Im Park führen stufenfreie Routen zum Honmaru, und Mehrzwecktoiletten sind vorhanden.
Kann ich die Burg vor Hakone besuchen?
Ja. Gepäck am Bahnhof lagern, zur Öffnung kommen, mittags essen und danach nach Hakone-Yumoto weiterfahren. Mit Hakone-Übernachtung ist das zuverlässiger als ein kompletter Berg-Rundkurs am selben Tag.
Offizielle japanische Quellen
Öffnung, Verkehr und Reservierungen können sich ändern. Prüfe die offiziellen Seiten kurz vor dem Besuch erneut.
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